Lebensberatung
|
"Ich habe mein Leben voll im Griff und mich kann nichts umhauen!" Nach dieser Devise leben die meisten Menschen - auch ich. Aber irgendwann kommt jede/r an einen Punkt wo sie/er nicht mehr weiß, wohin denn "vorwärts" ist, weil der Überblick oder die Ruhe abhanden kam. Ich war ebenfalls schon an diesem Punkt. Viele versuchen sich dann selbst zu helfen - und manche schaffen es auch. Aber was ist mit den "anderen", die sich zwar redlich bemühen und es einfach nicht hinbekommen? Sind "die" nun dümmer oder einfach nur unfähig? Nein, sind sie nicht! Selbst der klügste, härteste und fähigste Mensch braucht ab und an Hilfe. Die Frage ist eher: Ist sie/er dann auch klug und mutig genug, dies zuzugeben und um Rat zu fragen?
Ich möchte Ihnen eine Geschichte erzählen: Meine Freundin ist im Münsterland aufgewachsen, wo ihre Eltern ein Gestüt besitzen. Eines Tages verirrte sich ein Pferd auf den Hof. Das Pferd besaß kein besonderes Erkennungszeichen und niemand wusste, wohin es gehörte. Alle hatten auf dem Hof viel Arbeit und ich war lediglich zu Besuch, also bot ich an, das Pferd seinen Besitzern zurückzubringen. Ich stieg einfach auf das Pferd, führte es zurück auf die Straße und überließ dann dem Pferd die Entscheidung, den Weg zu wählen. Ich mischte mich nur ein, wenn es die Straße verließ, um zu grasen oder auf ein Feld zu gehen. Als das Pferd schließlich viele Kilometer weiter auf einem Nachbarhof ankam, fragte der Besitzer: "Woher wusstest du, dass dies unser Pferd ist?" Darauf ich: "Ich wusste es nicht, aber das Pferd wusste es. Ich habe nur dafür gesorgt, dass es auf der Straße blieb." (frei interpretiert nach Milton H. Erickson) Auf die gleiche Art werden wir miteinander arbeiten, wenn Sie sich für mein Angebot entscheiden. Überwinden Sie also ruhig Ihre Vorbehalte und kommen Sie in die Sprechstunde - wir können ja erstmal "nur" reden. |
|

